Der Minister für Investitionen und Downstreaming sowie Leiter der Investitionskoordinierungsbehörde BKPM, Rosan P. Roeslani, erklärte, dass Indonesiens Investitionsrealisierung im ersten Quartal 2026 498,8 Billionen IDR erreicht hat. Dies entspricht 24,4 Prozent des für 2026 festgelegten Zielwerts von 2.041,3 Billionen IDR.
„Das Investitionsziel für 2026 liegt bei 2.041,3 Billionen IDR, wie von Bappenas festgelegt. Im ersten Quartal erreichte die Realisierung 498,8 Billionen IDR oder rund 24,4 Prozent des Jahresziels“, sagte Rosan während einer Pressekonferenz am Donnerstag, dem 23. April.
Das Investitionswachstum verlangsamte sich jedoch im Jahresvergleich. In den ersten drei Monaten 2026 wurde ein Wachstum von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet, niedriger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, als es 15,9 Prozent beziehungsweise 465,2 Billionen IDR erreichte.
Rosan wies zudem darauf hin, dass die realisierten Investitionen wesentlich zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitrugen. Die Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze lag bei 706.569 und damit 18,9 Prozent höher als im ersten Quartal 2025.
Nach Investitionsquellen betrachtet lag die ausländische Direktinvestition leicht über der inländischen Investition. Die ausländischen Direktinvestitionen erreichten 250 Billionen IDR beziehungsweise rund 50,1 Prozent, während die inländischen Investitionen bei 248,8 Billionen IDR lagen. Das Wachstum der ausländischen Direktinvestitionen betrug 8,5 Prozent, während die inländischen Investitionen im Jahresvergleich um 6,0 Prozent zunahmen.
Ausgewogene Investitionen zwischen Java und Regionen außerhalb Javas
Die Investitionsverteilung zwischen Java und Regionen außerhalb Javas zeigte ein relativ ausgewogenes Bild. Die Investitionen auf Java beliefen sich auf 247,5 Billionen IDR beziehungsweise 49,6 Prozent, während Regionen außerhalb Javas mit 251,3 Billionen IDR einen leicht höheren Wert verzeichneten.
Im Downstream-Sektor konzentrierte sich der Großteil der Investitionen außerhalb Javas. Der Anteil lag dort bei 75,5 Prozent, gegenüber 24,5 Prozent auf Java.
Nach Regionen verzeichnete Jakarta mit 78,7 Billionen IDR beziehungsweise 15,8 Prozent die höchste Investitionsrealisierung, gefolgt von Westjava mit 76,8 Billionen IDR, Banten mit 34,4 Billionen IDR, Ostjava mit 32,6 Billionen IDR und Zentralsulawesi mit 32,1 Billionen IDR.
Nach Wirtschaftssektoren entfielen die fünf größten Investitionsrealisierungen auf die Grundmetall- und Metallwarenindustrie mit 69,4 Billionen IDR, sonstige Dienstleistungen einschließlich Rechenzentren mit 64,2 Billionen IDR, Bergbau mit 51,9 Billionen IDR, Wohnungsbau, Industriegebiete und Büroflächen mit 48,3 Billionen IDR sowie Transport, Lagerei und Telekommunikation mit 45,4 Billionen IDR.
Nach Herkunftsländern blieb Singapur mit rund 4,6 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 79,6 Billionen IDR der größte Investor, bei einem Wechselkurs von 17.300 IDR je US-Dollar. Hongkong belegte mit 2,7 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 46,72 Billionen IDR den zweiten Platz, gefolgt von China mit 2,2 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 38,07 Billionen IDR.
Die kombinierten Investitionen aus Hongkong und China beliefen sich auf rund 4,9 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 84,78 Billionen IDR und übertrafen damit Singapur. Die Vereinigten Staaten und Japan folgten auf den weiteren Plätzen.
Die Daten zeigten außerdem, dass Singapur auch bei Investitionen im Downstream-Sektor mit 35,9 Billionen IDR der größte Beitragsleister blieb, gefolgt von Hongkong mit 22,9 Billionen IDR und China mit 17,5 Billionen IDR.
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