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[Reisehinweis] Flugbeeinträchtigungen nach Ausbruch des Anak Krakatau

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Zuletzt aktualisiert: 7. September 2026, 17:20 Uhr (GMT+7)

News TRAVEL NOTICE: FLIGHT DISRUPTIONS DUE TO VOLCANIC ASH

Vulkanasche des Anak Krakatau hat den Flugverkehr in Teilen Javas und Sumatras beeinträchtigt und zur vorübergehenden Schließung mehrerer Flughäfen geführt, darunter auch Flughäfen im Großraum Jakarta.

 

Dieser Hinweis wird fortlaufend aktualisiert, sobald neue bestätigte Informationen vorliegen.

 

Da sich die Lage kurzfristig ändern kann, wird EKONID-Mitgliedern, Partnern sowie anderen Reisenden nach, aus oder innerhalb Indonesiens empfohlen, sich direkt bei ihrer Fluggesellschaft und dem jeweiligen Flughafenbetreiber über den aktuellen Flugstatus zu informieren.

LETZTE AKTUALISIERUNG — 7. September 2026, 17:20 WIB

Nach den jüngsten Informationen von AirNav Indonesia bleiben sieben Flughäfen vorübergehend geschlossen. Die derzeitige Schließungsperiode soll voraussichtlich bis 23:59 WIB am 7. September 2026 andauern:

 

  • Soekarno-Hatta International Airport, Tangerang (CGK)
  • Halim Perdanakusuma Airport, Jakarta (HLP)
  • Radin Inten II Airport, Lampung (TKG)
  • Husein Sastranegara Airport, Bandung (BDO)
  • Budiarto Airport, Curug
  • Pondok Cabe Airport, South Tangerang (PCB)
  • Muhammad Taufiq Kiemas Airport, Pesisir Barat, Lampung

 

Der Atung Bungsu Airport in Pagar Alam, Süd-Sumatra, wurde wieder geöffnet und ist derzeit regulär in Betrieb.

 

Bei den angegebenen Wiedereröffnungszeiten der verbleibenden Flughäfen handelt es sich um Schätzungen. Abhängig von der Entwicklung der Vulkanasche und den luftfahrtsicherheitsrelevanten Bewertungen können die Schließungen verlängert werden.

Überblick zur aktuellen Lage

Der Anak Krakatau in der Sundastraße zwischen Java und Sumatra trat am Abend des 4. September 2026 in eine Phase kontinuierlicher Eruptionen ein. Nach Angaben der indonesischen Geologiebehörde dauerte diese Phase rund 25 Stunden und endete kurz nach Mitternacht am 6. September.

 

Seitdem wurden weitere strombolianische Eruptionen registriert. Die Behörden beobachten den Vulkan weiterhin intensiv. Mit Stand vom 7. September gilt für den Anak Krakatau weiterhin Warnstufe III (Siaga/Alarmbereitschaft). Die Geologiebehörde schätzt die Wahrscheinlichkeit weiterer Eruptionen weiterhin als hoch ein.

 

Die Vulkanasche hat sich über ein weites Gebiet ausgebreitet. Die indonesische Behörde für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik (BMKG) berichtete, dass sich Asche in niedrigeren Atmosphärenschichten über Teile von Banten, den Westen und Süden Westjavas, Lampung und Bengkulu ausbreitete. In höheren Luftschichten reichte die Aschewolke weiter westlich über den Indischen Ozean.

 

Vulkanasche kann ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Flugzeuge darstellen. Flughafen- und Flugsicherungsbehörden passen daher die betrieblichen Einschränkungen laufend an die Entwicklung der Aschewolke an.

Flughafenschließungen können sich kurzfristig ändern

Ursprünglich waren acht Flughäfen von vorübergehenden Schließungen infolge der Vulkanasche betroffen. AirNav Indonesia betont, dass der jeweilige Betriebsstatus dynamisch an die Entwicklung der Aschewolke und die Anforderungen der Flugsicherheit angepasst wird.

 

Reisende mit geplanten Flügen von, nach oder über betroffene Flughäfen sollten daher vor der Fahrt zum Flughafen direkt bei ihrer Fluggesellschaft den aktuellen Flugstatus prüfen. Auch nach der Wiedereröffnung eines Flughafens kann es weiterhin zu Verspätungen, Annullierungen oder Änderungen im Flugplan kommen, während die Fluggesellschaften ihren Betrieb wieder aufnehmen.

Sicherheitsmaßnahmen in von Vulkanasche betroffenen Gebieten

Die Behörden rufen die Bevölkerung in von Vulkanasche betroffenen Gebieten dazu auf, Ruhe zu bewahren und die Anweisungen der örtlichen Behörden zu befolgen.

 

Die indonesische Geologiebehörde empfiehlt Personen, die Vulkanasche ausgesetzt sind, Aktivitäten im Freien zu reduzieren und außerhalb geschlossener Räume eine Maske zu tragen, um das Risiko von Reizungen der Atemwege zu verringern. Bewohner und Besucher dürfen sich zudem nicht innerhalb eines Drei-Kilometer-Radius um das Aktivitätszentrum des Anak Krakatau aufhalten.

 

Personen in betroffenen Gebieten wird empfohlen, weiterhin die Informationen der zuständigen Behörden zu verfolgen, darunter die Geologiebehörde/PVMBG, BMKG, BNPB sowie die lokalen Katastrophenschutzbehörden.

 

AHK Indonesien/EKONID wird die weitere Entwicklung beobachten und diesen Hinweis aktualisieren, sobald weitere bestätigte Informationen vorliegen.

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